Die Dauerausstellung

Geschichte
erleben

Ein Rundgang durch historische Werkstätten, Läden und Lebensgeschichten aus der Wesermarsch, im Bürgerhaus von 1773. Folge dem goldenen Faden.

Dein Rundgang

Fünf Kapitel, ein goldener Faden.

Unsere Dauerausstellung verbindet historisches Handwerk und dörfliches Leben über mehrere Gebäude hinweg zu einem lebendigen Gesamtbild vergangener Jahrhunderte. Fahre über ein Kapitel, um hineinzuschauen, und folge dem Faden durch das ganze Haus.

Die restaurierte grüne Rokokotür des Haupthauses von 1773
Neu in der Sammlung

Die Rokokotür

Die historische Eingangstür unseres Haupthauses von 1773 ist zurückgekehrt. Nach aufwendiger Restaurierung erstrahlt das wertvolle Original in neuem Glanz, eines der bedeutendsten Stücke unserer Sammlung.

Erdgeschoss, im Flur: vom Eingang bis zur hinteren Tür

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Kapitel 01Erdgeschoss6 StationenFaden: Kaufmannsgarn

Handel& Gesundheit

Apotheke, Medizin, Kolonialwaren und Barbier: das Alltagsleben im historischen Erdgeschoss.

Historische Apotheke mit Standgefäßen und Waage
Historische medizinische Instrumente
Historischer Kolonialwarenladen
Historischer Friseursalon
Modell der mittelalterlichen Ovelgönner Burg
Rekonstruiertes historisches Gefängnis
Station 01.1Die Burg-ApothekeErdgeschoss, hinter der Kasse
Du bist hierErdgeschoss
01.1Station

Die Burg-Apotheke

Tritt ein in die Welt der feinen Düfte und der historischen Heilkunst. Die detailgetreue Einrichtung stammt aus der Apotheke der Familie Laer. Originale Standgefäße, alte Waagen und Mörser machen die Atmosphäre einer historischen Offizin erlebbar.

Erdgeschoss, hinter der Kasse

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01.2Station

Medizin & Zahnmedizin

Historische Zahnarztstühle, chirurgische Instrumente und das Werkzeug des Landarztes aus dem 19. und 20. Jahrhundert erzählen von einer Zeit, in der medizinische Versorgung ganz anders aussah.

Erdgeschoss, im Flur

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01.3Station

Spar- & Kolonialwarenladen

Vom losen Zucker bis zur rauen Kernseife zeigt unser Laden den regionalen Einzelhandel vor der Zeit der modernen Supermärkte. Historische Regale, Waagen und nostalgische Werbeschilder warten auf Dich.

Erdgeschoss, gegenüber der Apotheke

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01.4Station

Barbier & Friseursalon

Früher war der Barbier auf dem Land nicht nur für das Schneiden von Haaren zuständig, sondern fungierte oft auch als Bader und Zahnreißer. Historische Trockenhauben und feine Rasierwerkzeuge warten auf Dich.

Erdgeschoss, sofort links neben dem Eingang

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01.5Station

Ovelgönner Burg & Archäologie

Historische Fundstücke, archäologische Objekte und Dokumente erzählen von der mittelalterlichen Befestigungsanlage. Ein maßstabsgetreues Burgmodell im Museumsgarten ergänzt den Einblick.

Erdgeschoss, im Flur

Auch im MuseumsgartenIm Museumsgarten steht außerdem ein Miniatur-Nachbau der Burg.

01.6Station

Das historische Gefängnis

Das rekonstruierte historische Gefängnis gibt einen beklemmenden Einblick in die Haftzustände vergangener Jahrhunderte und erinnert daran, wie unterschiedlich Recht und Strafe einst ausgelegt wurden.

Erdgeschoss, im Flur

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Originale Apothekenstandgefäße aus mundgeblasenem Glas
Objekt der Sammlungca. 1870 bis 1920
Standgefäße aus mundgeblasenem Glas, Bestand der Burg-Apotheke. Jedes Glas handgeschrieben, jede Beschriftung ein Einzelstück.
Zur Apotheke auf dem Plan
Kapitel 02Haus und Hof7 StationenFaden: Schlagschnur

Handwerk& Bau

Schmiede, Wandmalerei, Reetdach, Textil, Stellmacherei: die handwerklichen Grundlagen des dörflichen Lebens.

Schmied am Amboss der historischen Schmiede
Historisches Malerhandwerk
Werkzeuge der Reetdachdeckung
Ausstellungsraum Textil und Lederverarbeitung: Schneiderpuppe mit rotem Samtumhang vor der Wand mit historischen Fotos
Historische Werkstattmaschine in der Stellmacherei
Historische Tischlerei mit Dachstuhlmodell
Historische Zunftzeichen
Station 02.1Die Alte SchmiedeNebengebäude, zwischen Stellmacherei und Sonderausstellungsraum
Du bist hierHof und Garten
02.1Station

Die Alte Schmiede

Im Außenbereich unseres Museums findet sich eine komplett ausgestattete, voll funktionsfähige historische Schmiede. An unseren Aktionstagen wird hier das Eisen wieder heiß gemacht und das Handwerk lebendig vorgeführt.

Nebengebäude, zwischen Stellmacherei und Sonderausstellungsraum

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02.2Station

Wandbearbeitung & Malerei

Aufwendige Wandmalereien, filigrane Schablonentechniken und das spezifische Werkzeug des Mal- und Lackierhandwerks erzählen von den Designtrends vergangener Epochen in der Wesermarsch.

Obergeschoss, Bereich Handwerk & Bau, Tür am Ende des Flurs

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02.3Station

Reetdachdeckung

Die traditionelle Kunst des Reetdachdeckens prägt die Landschaft der Wesermarsch bis heute. Werkzeuge, Techniken und natürliche Materialien dieser alten und wetterfesten Handwerkskunst warten auf Dich.

Obergeschoss, Bereich Handwerk & Bau, Tür am Ende des Flurs

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02.4Station

Textil & Lederverarbeitung

Alte Spinnräder, Lederwerkzeuge und fertige Produkte zeigen Dir, wie mühsam und zeitaufwendig Kleidung und Gebrauchsgegenstände früher von Hand gefertigt wurden.

Erdgeschoss, sofort rechts neben dem Eingang

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02.5Station

Die Stellmacherei

Wird derzeit komplett neu gestaltet

Im Nebengebäude zeigt unsere Stellmacherei, wie Handwerkerinnen und Handwerker einst Wagen, Karren und Räder fertigten. Spezialisierte Werkzeuge machen deutlich, welche Präzision dieses Handwerk erforderte.

Nebengebäude, neben der Schmiede

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02.6Station

Tischlerei & Zimmerleute

Vom fein gearbeiteten Möbelstück bis zum tragenden Dachbalken: Das Obergeschoss zeigt die Vielfalt der holzverarbeitenden Berufe in Werkzeugen und Musterstücken von höchster Handwerkskunst.

Obergeschoss, Bereich Handwerk & Bau, Tür am Ende des Flurs

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02.7Station

Die Handwerksinnungsecke

Historische Zunftzeichen, Urkunden und Insignien verschiedener Gewerke aus der Region Wesermarsch geben Einblick in das organisierte Handwerksleben vergangener Jahrhunderte.

Obergeschoss, im Flur, geradeaus vom Treppenhaus

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Menschen hinter dem Handwerk
Historische Schwarz-Weiß-Aufnahme: Drei Frauen bei der Näharbeit an einem Tisch mit Nähmaschinen, darunter die Schneidermeisterin Elisabeth Mittwollen mit ihren Mitarbeiterinnen
Elisabeth Mittwollen mit Mitarbeiterinnen bei der Näharbeit 1950er/60er Jahre · Foto: Sammlung HMO Archiv

Schneidermeisterin · 1911–1996

Elisabeth Mittwollen

Elisabeth Mittwollen aus Brake begann mit 14 Jahren eine Schneiderlehre, legte 1935 die Meisterprüfung ab und führte ihr Geschäft bis in die 1980er Jahre. Für ihre Arbeit erhielt sie den Goldenen Meisterbrief und den Ehrenmeisterbrief.

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Eine Meisterin des Schneiderhandwerks. Geboren am 9. November 1911 in Brake, erlangte Elisabeth Mittwollen als Schneidereimeisterin weitreichende Anerkennung für ihre exzellenten und einzigartigen Kreationen. Ihr Geschick, qualitativ hochwertige und außergewöhnliche Kleidungsstücke zu fertigen, verschaffte ihr nicht nur lokal, sondern auch überregional, etwa beim Oldenburger Presseball 1965, große Achtung. Für ihre herausragenden Leistungen wurde sie mit dem Goldenen Meisterbrief und dem Ehrenmeisterbrief geehrt.

Ihre Laufbahn begann Elisabeth mit einer Schneiderlehre im Alter von 14 Jahren bei Johanna Bahlmann. Nachdem sie 1929 erfolgreich die Gesellenprüfung abgelegt hatte, gründete sie schon bald ihr eigenes Schneidergeschäft. 1935 erreichte sie einen weiteren Meilenstein ihrer Karriere, als sie die Meisterprüfung absolvierte. Trotz persönlicher Herausforderungen, wie einer Kindheitskrankheit, die ihre Mobilität beeinträchtigte, und der Aufgabe, ihren Sohn als alleinerziehende Mutter großzuziehen, zeigte Elisabeth außerordentliche Stärke und Kreativität.

Während und nach dem Zweiten Weltkrieg passte sie sich den modischen Veränderungen an und gab in Nähkursen ihr Wissen weiter, wie man auch in Mangelzeiten stilvoll bleiben kann. Mit ihrer Beharrlichkeit und ihrem Fachwissen führte sie ihr Schneidergeschäft bis in die 1980er Jahre erfolgreich fort und trug damit zur Förderung und Weitergabe des Schneiderhandwerks an kommende Generationen bei.

Elisabeth Mittwollen verstarb am 15. November 1996, doch ihr Erbe lebt weiter. Sie bleibt eine Inspirationsquelle, die sowohl die Mode als auch die Rolle der Frau im Handwerk maßgeblich beeinflusste. Diese Ausstellung ehrt Elisabeth Mittwollens beispielhaften Beitrag zur Modegeschichte und ihre Rolle als Wegbereiterin für die Emanzipation von Frauen im Handwerk.

Historische Schwarz-Weiß-Aufnahme: Der Schuhmacher Gerhard Martens sitzt in seiner Werkstatt an seinem Arbeitstisch und repariert einen Schuh
Gerhard Martens in seiner Werkstatt in Rönnelmoor beim Reparieren eines Schuhs 1960er Jahre · Foto: Sammlung HMO Archiv

Schuhmacher · 1886–1978

Gerhard Martens

Gerhard Martens aus Rönnelmoor fertigte und reparierte über 80 Jahre lang Schuhe in seiner eigenen Werkstatt. Sein Arbeitstisch steht heute in unserer Dauerausstellung.

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Das Schuhmacherhandwerk ist eines der ältesten Gewerke und hat in Deutschland eine lange Tradition. In kleinen Werkstätten schufen Schuhmacherinnen und Schuhmacher mit handwerklichem Geschick und einfachen Werkzeugen Schuhe, die den individuellen Bedürfnissen ihrer Kundschaft entsprachen. Gerhard Martens (1886–1978) aus Rönnelmoor war ein solcher Handwerker. Über 80 Jahre hinweg fertigte und reparierte er Schuhe in seiner eigenen Werkstatt. Sein Arbeitsplatz bestand aus einem niedrigen Arbeitstisch, einem Schemel und den grundlegenden Werkzeugen wie Ahlen, Schusterhammer und Schustermesser. Um die Effizienz seiner Arbeit zu steigern, integrierte Martens auch technische Hilfsmittel wie einen Schleifstein und eine Schuhmachernähmaschine. Diese Kombination aus traditioneller Handarbeit und technischen Neuerungen zeigt die Anpassungsfähigkeit des Handwerks an die Herausforderungen der Zeit.

In Zeiten ohne elektrisches Licht benötigten Handwerkerinnen und Handwerker kreative Lösungen, um auch bei schlechten Lichtverhältnissen arbeiten zu können. Die Schusterkugel ist ein beeindruckendes Beispiel für solchen Erfindergeist. Sie besteht aus einer mit Wasser gefüllten Glaskugel, die das Licht von Kerzen oder Öllampen bündelt und gezielt auf den Arbeitsplatz lenkt. Dadurch konnten Schuhmacherinnen und Schuhmacher auch in den Abendstunden oder an dunklen Tagen präzise Arbeiten ausführen. Die Verwendung von Materialien wie Glas, Leder, Holz und Metall zeigt das vielseitige handwerkliche Können der damaligen Zeit.

Die Fertigung maßgeschneiderter Schuhe erfordert höchste Präzision. Gerhard Martens übertrug die Umrisse der Schuhsohlen mit Bleistift direkt auf hartes Rindsleder. Diese Schablonen dienten als Grundlage für den exakten Zuschnitt der Sohlen und stellten sicher, dass jeder Schuh perfekt an den Fuß der tragenden Person angepasst war. Diese Praxis verdeutlicht den hohen Anspruch an Qualität und Individualität im traditionellen Schuhmacherhandwerk.

Mehr zur Schusterkugel
Kapitel 03Obergeschoss3 StationenFaden: Küchengarn

Ernährung& Haushalt

Bäckerei, Metzgerei, Küche: die Welt des Essens, Kochens und der häuslichen Arbeit.

Historische Backstube
Historische Schlachterei
Historische Küche und Hauswirtschaft
Station 03.1Bäckerei & KonditoreiObergeschoss, links hinten, durch den Bereich Handwerk & Bau
Du bist hierObergeschoss
03.1Station

Bäckerei & Konditorei

Unsere Backstube zeigt die schwere Arbeit der Bäcker vor der Zeit der großen Maschinen. Vom schweren Mehlsack bis zum hölzernen Ofenschieber ist alles originalgetreu erhalten.

Obergeschoss, links hinten, durch den Bereich Handwerk & Bau

Auch im MuseumsgartenEin weiterer Teil der Bäckerei befindet sich im Museumsgarten, mit Großmaschinen und dem Backofen.

03.2Station

Metzgerei & Schlachterei

Historische Wurstfüller, Fleischermesser und die Ausstattung einer klassischen Schlachterei erzählen von der Hausschlachtung und professionellen Fleischverarbeitung in der Region.

Obergeschoss, links hinten, durch den Bereich Handwerk & Bau

Auf dem Plan zeigen
03.3Station

Küche & Hauswirtschaft

Massive Geräte, gusseiserne Töpfe und grobe Textilien veranschaulichen den harten Arbeitsalltag im historischen Haushalt, vom Kochen am offenen Feuer bis zur zeitaufwendigen Wäschepflege.

Obergeschoss, links hinten, durch den Bereich Handwerk & Bau

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Zwei Menschen am gemauerten Backofen im Museumsgarten
Im Museumsgarten18. Jahrhundert, rekonstruiert
Der rekonstruierte Backofen im Museumsgarten. Hier wird Handwerk nicht nur gezeigt, sondern gelebt.
Zum Garten auf dem Plan
Kapitel 04Obergeschoss5 StationenFaden: Notenlinie

Kultur& Persönlichkeiten

Sängerzimmer, Fotografie, Uhrmacherei, Bakelit: das kulturelle Leben und die prägenden Menschen Ovelgönnes.

Das Sängerzimmer mit historischer Einrichtung
Historische Kameras
Historische Uhren
Elektroinstallation und Haartrockner aus Bakelit an einer Wand, daneben eine Vitrine mit Steckern, Schaltern und einer Werbung von 1952
Schwarz-Weiß-Aufnahme: Frauen und Männer vor der Rokokotür
Station 04.1Das SängerzimmerObergeschoss, durch die Doppeltür nach vorn
Du bist hierObergeschoss
04.1Station

Das Sängerzimmer

Das Sängerzimmer ehrt bedeutende historische Persönlichkeiten aus der Region sowie den Männersängerchor, der das gesellschaftliche Leben des Ortes über Generationen prägte.

Obergeschoss, durch die Doppeltür nach vorn

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04.2Station

Fotografie & Optik

Von der Camera Obscura bis zur frühen Analogfotografie: Historische Kameras, Entwicklungsgeräte und optische Instrumente zeigen, wie das Festhalten von Momenten einst eine revolutionäre Kunst war.

Obergeschoss, rechts vom Flur

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04.3Station

Die Uhrmacherei

Historische Stand- und Taschenuhren, feine Werkzeuge und die Mechanismen, mit denen Handwerker einst Räderwerke von Hand fertigten. Die Uhrmacherei war ein Präzisionshandwerk höchster Güte.

Obergeschoss, rechte Wand im Flur, zwischen Fotografie & Optik und Sängerzimmer

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04.4Station

Bakelit: Pioniere des Kunststoffs

Alltagsgegenstände, Gehäuse und technische Teile aus Bakelit erinnern daran, wie ein einziger Werkstoff eine ganze Epoche prägte. Der erste vollsynthetische Kunststoff der Geschichte.

Obergeschoss, rechts an der Wand, wenn Du in den Flur trittst

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04.5Station

Ovelgönner Geschichte

Das soziale Engagement der Geschwister Zedelius, das künstlerische Wirken von Wolfgang Heimbach und viele weitere Persönlichkeiten haben ihre Spuren hinterlassen. Porträts und persönliche Gegenstände machen Geschichte lebendig.

Obergeschoss, im Sängerzimmer

Auf dem Plan zeigen
Persönlichkeiten Ovelgönnes
Historisches Schwarz-Weiß-Porträt von Marie Zedelius: Frau mit gescheiteltem Haar, Spitzenkragen und hochgeschlossenem Kleid Historisches Schwarz-Weiß-Porträt von Theodore Zedelius: Frau in dunklem Kleid mit weißem Kragen, die Hand am Kragen
Links Marie, rechts Theodore Zedelius · Fotos: Sammlung HMO Archiv
Schriftstellerinnen

Die Zedelius Schwestern

Im 19. Jahrhundert veröffentlichten Schriftstellerinnen üblicherweise unter Pseudonym, um ihre Reputation in der bürgerlichen Gesellschaft zu wahren. Marie und Theodore Zedelius aus Ovelgönne schrieben unter fremden Namen und wurden zu renommierten niedersächsischen Schriftstellerinnen.

Marie Zedeliusschrieb als F. L. Reimar27. Februar 1826 Ovelgönne bis 4. April 1892 Oldenburg

Seit 1863 Schriftstellerin, beeinflusst von ihrer Mutter und von Fanny Lewald. Ihre Werke erschienen in bekannten Zeitschriften wie „Die Gartenlaube“ und zeichneten sich durch emanzipatorische Ansätze und komplexe weibliche Charaktere aus.

Theodore Zedeliusschrieb als Th. Justus25. Januar 1834 bis 1. Juni 1905

Ihre Werke waren von der tiefen Verbundenheit mit der Heimat, der Wesermarsch, geprägt. Theodore engagierte sich politisch und sozial und setzte sich für Frauenrechte und Bildung ein.

Obergeschoss, im Sängerzimmer

Im Sängerzimmer zeigenDigitale Station in Vorbereitung
Barockmaler

Wolfgang Heimbach

Ein Barockmaler aus Ovelgönne, gehörlos, weitgereist und lange vergessen. Er malte für Fürsten, Könige und einen Papst. Von seinen Gemälden besitzen wir keine Originale, deshalb erzählen wir seine Spur in einer digitalen Station.

Geboren
vermutlich um 1613 in Ovelgönne
Beigesetzt
1. Mai 1679 in Osnabrück
Auftraggeber
Medici, Papst Innozenz X., König Frederik III. von Dänemark

Obergeschoss, im Sängerzimmer

Wolfgang HeimbachUM 1613 BIS 1679
Digitale StationGravur nach dem Selbstbildnis von 1660 im Barockrahmen. Eigene Illustration.
Kapitel 05Haus und Garten3 StationenFaden: Höhenlinie

Natur, Technik& Erbe

Torfstich, historische Großmaschinen und Meisterbriefe: die materielle Grundlage des Lebens in der Wesermarsch.

Historische Werkzeuge des Torfstichs
Historische Großmaschinen im Museumsgarten
Historische Meisterbriefe
Station 05.1Der TorfstichObergeschoss, Bereich Handwerk & Bau, rechts
Du bist hierObergeschoss
05.1Station

Der Torfstich

Das "Schwarze Gold" der Moore. Alte Spaten, hölzerne Karren und Geschichten rund um den Torfabbau zeigen, wie mühsam und unverzichtbar diese Arbeit für das Überleben in der Region einst war.

Obergeschoss, Bereich Handwerk & Bau, rechts

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05.2Station

Historische Großmaschinen

Im Museumsgarten erwarten Besucherinnen und Besucher imposante historische Landmaschinen unter freiem Himmel. Diese Maschinen zeigen, wie Technik und Handwerk die Landwirtschaft in der Wesermarsch veränderten.

Außenanlage hinter dem Haupthaus

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05.3Station

Historische Meisterbriefgalerie

Aufwendig gestaltete historische Meisterbriefe verschiedenster Gewerke schmücken den Treppenaufgang. Diese Zeugnisse höchster Handwerkskunst zeigen, mit welchem Stolz Meisterprüfungen einst abgelegt wurden.

Treppenhaus, Erdgeschoss und Obergeschoss

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Das historische Bürgerhaus von 1773
Objekt der Sammlung1773
Das Bürgerhaus zu Ovelgönne. Seit über 250 Jahren trägt es die Geschichten von Handwerk, Gemeinschaft und Leben in der Wesermarsch.
Service

Das Archiv

Das Gedächtnis des Museums. Hier lagern geschützte Dokumente, alte Fotos und Schriften von unschätzbarem Wert für die wissenschaftliche Forschung und die lokale Ahnenforschung in der Wesermarsch.

Anfragen und Datenanfragen sind jederzeit willkommen. Ein eigenes Arbeiten im Archiv ist aus konservatorischen, restauratorischen, Sicherheits- und Platzgründen nicht möglich.

Das Bürgerhaus von 1773 in Ovelgönne von außen
Dein Besuch

Erlebe es selbst!

Das war nur ein Einblick in unseren großen Rundgang. Komm vorbei, atme die Atmosphäre unseres Hauses ein und entdecke viele weitere Räume und Geschichten in Ovelgönne.

Geöffnet
Jeden Sonntag, 14 bis 18 Uhr
Eintritt
Erwachsene 3 €, ermäßigt 1 €
Adresse
Breite Straße 27, Ovelgönne