Jahresprogramm:

 

29.11.09 - 28.02.10
Aufgesattelt!
Das Handwerk des Sattlers.

Was machte eigentlich der Sattler?

Das Sattlerhandwerk zählt zu den ältesten Handwerken und hat sich aus den lederverarbeitenden Berufen der Beutler, Riemer, Zaumschläger oder Täschner entwickelt. Nachdem Viehkarren und Pferdegespanne von motorisierten Fahrzeugen verdrängt wurden, schwand der Bedarf an Zuggeschirren oder Sättel zunehmend. Die Sattler wandten sich daher neuen Tätigkeitsfeldern zu. Moderne Berufe, wie der Autosattler oder der Raumausstatter, gehen auf das traditionelle Sattlerhandwerk zurück.
Die Sonderausstellung blickt auf die Entwicklung des Sattlerhandwerks im 20. Jahrhundert. Sie stellt zudem die Spezialwerkzeuge und Arbeitstechniken vor, mit denen der Sattler seinen Werkstoff, das Naturmaterial Leder, verarbeitet.

 

16.05.10 - 15.08.10
Naive polnische Holzschnitzkunst
aus der Sammlung Horst und Gisela Riedel

Mieczyslaw Grabunczyk, Hochzeit

Gisela und Horst Riedel zeigen in ihrer Galerie für polnische Volkskunst in Wittstedt Arbeiten polnischer Holzschnitzer. Auf vielen volkskundlichen Reisen haben sie eine der größten privaten Sammlungen zum Thema Volkskunst aufgebaut. Sowohl von der Technik, als auch von der Darstellungsweise her entsprechen die Arbeiten diesem Genre.
Die moderne, naiv orientierte Kunst greift traditionelle Motive auf: Engel, Passion, die Figur des ‚Christus im Elend', dörfliche Arbeitswelt, Musikanten und Tiere. Aber auch historisch-politische Themen haben in Polen Aufnahme in diese ‚Volkskunst' und so auch in die Sammlung Riedel gefunden. Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt durch das Spektrum der Galerie.


12.09.10 - 14.11.10
Fundstücke aus Ovelgönne
Ein Sammler zeigt Teile seiner Sammlung

Reiner Tiesler gibt im Handwerksmuseum Einblick in seine Sammlung. Die Ausstellung zeigt
Fundstücke aus Ovelgönne und Zeugnisse zur Geschichte der lokalen Gesellschaft.
Anhand von ausgewählten kulturhistorischen Objekten, wie u.a. Sockelsteinen der Burg, Widmungspokalen, Trachtenhauben und Gemälden bietet sie Aufschlüsse zur Sozialgeschichte einer Landschaft und ihrer Menschen.
Zugleich dokumentiert sie die Leidenschaft eines Sammlers und seines Interesses an der Repräsentationsgeschichte des Landes Oldenburg zwischen Weser und Jadebusen.


12.12.10 - 31.03.11
Auf den Punkt gebracht:
Be- und gepunktete Gegenstände und ihre Kontexte

Eine Ausstellung von Studierenden der Universität Oldenburg Im Rahmen des Seminars ‚Materielle Kultur in Museum und Ausstellung' folgen wir der Spur der Punkte: als Marker und Muster in Alltag, Kunst und Geschichte. Welche Materialien wurden wann von wem warum bepunktet? In welcher Form begegnet das Punkt-Dekor in unterschiedlichen sozialen Zusammenhängen und welche Bedeutungen wurden/werden damit auf den Punkt gebracht?


 

Hier erhalten Sie einen Rückblick auf unsere bisherigen Veranstaltungen:

Rückblick: JAHRESPROGRAMM 2008

Rückblick: JAHRESPROGRAMM 2009

Nach oben