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Rahmenkonzeption vom November 2002:
Das Museum
versteht sich als Spezialmuseum für Handwerk und Gestaltung.
Gegenstand ist die Geschichte des Handwerks in ihrer Bedeutung
für die Alltagskultur. Inhaltliche Grundlage ist eine Verbindung
von Technik- und Formgeschichte unter Berücksichtigung regionalspezifischer
(Aus-) Prägungen.
Im Hauptgebäude
wird die Dauerausstellung nach dieser Konzeption neu eingerichtet.
Im Nebengebäude wird die Geschichte des Handwerks in wechselnden
thematischen Zugängen erschlossen. Dies geschieht in Form
von Sonderausstellungen, unterschiedlichen Aktivitäten im
Bereich der Museumspädagogik sowie Werkstattangeboten, Work-Shops,
Seminaren und Kursen. Als kombinierter Werkstatt- und Ausstellungsraum
bildet die Museumsschmiede hier den ersten Ansatzpunkt. Sie ist
Keimzelle eines reichhaltigen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramms,
über das die praktische und gestaltende Seite handwerklicher
Arbeit sinnlich vermittelt wird.
Grundidee:
Es entsteht
in Ovelgönne damit ein Spezialmuseum einmaliger Kontur, das eine
Bereicherung der Museumslandschaft im norddeutschen Raum darstellt.
Ziel ist, die Objekte aus dem Feld der Regionalgeschichte in jenen
Kontexten dingfest zu machen und zu vermitteln, in und mit denen
sie auch über die Grenzen der Region hinaus von Interesse und
Aussagekraft sind.
Die kulturhistorische Ausrichtung liefert gegenüber folkloristisch
orientierten Vorführungen einen fundierten Background. Immer wird
der Blick auf das Künstlerische im Handwerk und das Handwerkliche
in der Kunst gerichtet.
Im Vergleich zu den großen Häusern zur Kunst-, Kultur- und Designgeschichte
in Oldenburg oder Bremen geht es in Ovelgönne um die konkreten
Orte des Alltags, der Mentalitäts- und Sozialgeschichte.
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